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Montag, 2. Februar 2009

Ico (2002, Sony)


Weniger kann so viel mehr sein: Ein Junge und ein Mädchen traumwandeln in "Ico" Hand in Hand durch eine Burgruine. Sie können einander nicht verstehen und kommunizieren, allein durch Gesten. Das Game lässt den Spieler ebenso im dunkeln wie die Hauptpersonen. Und knüpft so ein emotionales Band, das weit über das normale Verhältnis zu Spielfiguren hinausgeht. Man kann dem Spiel zwar die träge Steuerung in der B-Note abziehen und sich über den Minimalismus mukieren aber dann ist "Ico" ein Meisterwerk des Minimalismus, das fast komplett auf Story, Musik oder aufwendige Gegner verzichtet und so seine zauberhafte und einzigartige Poesie entfaltet. PS2

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