
Unendlich alt und ebenso schön ziehen die Kolosse ihre Kreise durch das Land am Ende der Welt. In ihrem Blick ruht das Vertrauen auf Unsterblichkeit, wer sollte schon kommen, um diese Giganten zu töten? Du. Du sollst kommen und sie erklettern, bezwingen und zu vernichten. Sollst ihnen dein Schwert in die Ferse, den Kopf, die Handrücken stoßen, immer wieder, bis sie tot zusammensacken. Deine Belohnung sind schwarze Schatten, die in dich eindringen, deine Seele peitschen, bis du bewusstlos zusammensackst. Du willst die Kolosse nicht töten! Aber du musst, du musst leiden, um die Liebe des Helden zu retten, um diese wunderbare Geschichte erleben zu dürfen.
Es gibt Gamer, die dem Spiel die Endlos erscheinenden Reitstunden auf der Suche nach eurem Ziel und die gefühlten 1000 Anläufe die man braucht um es dann zur Strecke zu bringen, vorhalten aber es ist wie ein Buch, dessen Seiten dich jedes Mal in den Finger schneiden, wenn du weiterblätterst doch du kannst trotzdem nicht aufhören es weiter zu lesen. Aber du liest nicht, was passiert, schaust nicht zu, du handelst. Wirst zum Täter, zum Verbrecher, belädst dich mit Schuld. Kein Film, kein Buch kann so was. Das können nur Videospiele - und tun es viel zu selten. "Shadow Of The Colossus" hat es am besten gemacht. PS2
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